Wenn man überlegt, daß Sängerin Sarah Jezebel Deva bereits Größen wie Cradle of filth, Therion und Mortiis Ihre Stimme lieh, kann man sich vorstellen, daß sie im Metal kein Neuland mehr betritt. Zusammen mit Komponist Chris Rehn hob man Angtoria aus der Asche. Den Stil beschreibt man als orchestral Metal. Mit reichlich klassischen Einflüssen gespickt, ist diese Beschreibung mehr als zutreffend. Weiterhin holte man sich mit Leuten von bsp. My dying bride, Cradle of filth und Space Odyssey ne handvoll illustrer Gäste ins Studio.
Die Produktion ist wie zu erwarten im oberen Bereich anzusiedeln und der Sound rummst einem in mächtigem Gewand entgegen.
Für mich sind, ohne deren Fans auf den Schlips zu treten, Angtoria irgendwie The Gathering mit Eiern (alleine schon mit Titeln wie „Six feet under´s not deep enough“, köstlich!). Denn allzu oft vermisste ich bei den letzten Outputs der Niederländer den nötigen Dampf im Gebälk. Diese Lücke wird aber meiner Meinung nach von Angtoria geschlossen und so kann ich jedem, der nicht unbedingt nur maskulinen Gesang in seiner Musik möchte, diese CD absolut wärmstens ans Herz legen. Denn Sängerin Sarah kann verdammt noch mal singen, hört nur mal Song Nummer 6 "The Addiction", Gänsehaut garantiert!
Starke 8 von 10 Punkten.
|