Review in Metal District  
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Hallo und guten Abend allerseits. Willkommen zur heutigen Großveranstaltung der WHMWL (World Heavy Metal Wrestling League). Der Höhepunkt des Abends ist eine Royal Battle zwischen den Ladys of Metal. Zu den Teilnehmern gehören so illustre Namen wie Angela Gossow (ARCH ENEMY), Doro Pesch (WARLOCK), Sabina Classen (HOLY MOSES), Jo Bench (BOLT THROWER) und Rachel (SINISTER, OCCULT).
 
Zu Beginn im Ring das Dreigestirn Angela, Doro und die Newcomerin von ANGTORIA Sarah Jezebel Deva. Ein paar Worte zu der Neuen.
Im Gegensatz zu den beiden „älteren“ Damen, hat der Neuling wenig Erfahrung, aber dafür als Soundmanager und Einflussgeber mit Therion einen erfahrenen Mann am Ring. Orchestral ist wohl die richtige Bezeichnung für den Kampfstil. Natürlich ist eine Angela G. wesentlich aggressiver und eine Doro erfahrener, aber gerade bei letzterer liegen die harten Hits schon eine ganze Weile zurück und so muss die Hannoveranerin schon nach ein paar Minuten die Segel streichen. Damit dürfte ihre ereignisreiche Karriere dem Ende entgegen gehen.
Die große Angela drängt ihre Konkurrentin mit harten Beats in die Ecke, aber schon kommen die nächsten beiden Kämpferinnen in den Ring. Angela, Sabina und Rachel bearbeiten sich gleich mit fiesesten Angriffen. Das wird spannend. Jetzt rückt auch Jo Bench nach, bleibt aber mehr im Hintergrund.
Jetzt wechselt Sarah von ANGTORIA in einen orientalischen Kampfstil mit getragenen Melodien. Damit hat keiner gerechnet und so muss die doch mittelmäßige Rachel raus.
Aber wer kommt da? Eigentlich mit Hallenverbot wegen unfairen Stilmitteln belegt, braust THE GREAT KAT in einem wahnwitzigen Tempo heran und prügelt mal eben den halben Ring platt. Auf der Flucht vor der Security und auf dem Weg wieder aus der Halle hört man sie „Ich bin Beethoven, ich bin Beethoven“ brüllen. Und schon ist der Spuk wieder vorbei.
Leider hat es auch die junge Sarah bei dieser unfairen Attacke erwischt und muss Ringstaub fressen. Den Sieg in diesem überregionalen Klassenkampf kann Sie vergessen. Es fehlt nun mal an der nötigen Klasse um sich mit den ganz großen messen zu können.
Aber man hat zumindest schon einmal sein Talent und einen ausbaufähigen Stil gezeigt. Mit viel Training und härteren Gitarren steht dem Sprung an die Spitze nichts im Weg. So verbleibt nach diesem ersten Auftritt aber vorerst nur ein Platz im vorderen Mittelfeld.
 
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