Die Geschichte um Angtoria beginnt im Jahre 2001, als Chris Rehn und Sarah Jezebel Deva ein Demo mit dem Titel "Torn Between Two Worlds" in den Symphony Studios aufnahmen, welches Tommy Rehn gehörte, dem Bruder von Chris.Zwar erhielten sie auf dieses Demo großen Zuspruch, aber es war schwierig, ein Label zu finden, welches in das Projekt investieren wollte. Tommy Rehn trat der Band zu der Zeit bei, als die Arbeit an einem zweiten Demo begann.
Im Junli 2005 unterschrieben Angtoria einen Vertrag mit dem Fortress Music And Artist Development Management und kamen so zu ihrem Deal mit Listenable Records. Nun haben Sarah Jezebel Deva und die Rehn-Brüder mit "God Has A Plan For Us All" ihren ersten Longplayer veröffentlicht.Sarahs Stimme klingt auf diesem Album völlig anders als bei ihren bisherigen Arbeiten. Wer hier erwartet, eine Cradle Of Filth Kopie zu erwerben, schießt weit am Ziel vorbei. Sie singt ihre Lieder intensiv und gefühlvoll, die Bandbreite ihres Organs ist faszinierend. Mal schmeichelnd, mal erotisch und elektrisierend...Die Instrumente begleiten diese Stimme auf wunderbare Art und Weise und oft hat man den Eindruck, der Musik eines Filmes zu folgen, bei dem Lied "The Addiction" vermutet man Anleihen an den Soundtrack zu "Der Letzte Mohikaner".
Die Kompositionen haben allesamt symphonischen Charakter, wirken weder langweilig noch zähflüssig und jedes Lied ist ein Kapitel, welches zusammen eine runde Produktion ergibt. Vergleichen lässt sich Angtoria am ehesten mit den österreichischen Dreams Of Sanity.
Angtoria schaffen mühelos den Spagat zwischen dem Verwenden von Instrumenten aus den Bereichen Metal, einem Symphonieorchester und elektronischen Einwürfen, ohne die Songs damit zu überladen. Mit Gastmusikern wie Aaron Stainthorpe (My Dying Bride), Rikard Andersson (Majestic, Time Requiem, Space Odyssey), Dave Pybus (Cradle Of Filth), Andreas Brobjer (Platitude, Space Odyssey) und Martin Häggström (Moahni Moahna, Zool) haben sich Angtoria zudem eine erwähnenswerte Mannschaft mit an Bord geholt, die das Gesamtbild noch verfeinert. Wer das, bisher übliche und leicht abgenutzte, Klischee der Rockband mit Frauengesang über hat und nach Alternativen sucht, sollte sich vor dem Kauf von "God Has A Plan For Us All" nicht scheuen. Das Sarah Jezebel Deva hier aus dem Schatten ihrer bisherigen Arbeit heraustritt und ihr Können gemeinsam mit fähigen Musikern presentiert, spricht voll und ganz für Angtoria.
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